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Unkritische Verschreibung von Antibiotika für Kinder und Jugendliche

Eine Untersuchung von bundesweiten Patientendaten der Krankenkasse Barmer GEK der Jahre 2009 und 2010 ergab, dass Antibiotika zu unkritisch verordnet werden. Viele Ärzte und Eltern halten sie für die schnellen Gesundmacher und deshalb werden zu viele Antibiotika verordnet wie die Studie ergab, die von der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh in Auftrag gegeben wurde.

Die grippalen Infekte, die im Moment unterwegs sind,  werden zu 90 Prozent von Viren verursacht und hier schlägt ein Antibiotikum nicht an, da es  ein Medikament für bakterielle Infekte ist. Dass grippale Infekte nicht sofort eine Antibiotikaeinnahme erforderlich machen, betont auch Dr. Josef Kahl, nordrheinischer Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Eine leichtfertige Verordnung von Antibiotika fördert die Resistenz, so dass ein Antibiotikum im schweren Erkrankungsfall nicht mehr wirken kann.

Außerdem greifen Antibiotika die Darmflora an und es kann zu Magen-Darm-Problemen kommen. Nach jeder Antibiotikaeinnahme sollte deshalb ein Darmsymbiose durchgeführt werden, die die Darmschleimhaut wieder aufbaut.

Vielmehr sollten solche Infekte über die alten Hausmittel, wie Bettruhe, heißen Tee, heiße, Suppe, Dampfbäder und pflanzliche Mittel überwunden werden. Auch in der Homöopathie gibt es viele Arzneien, die hier hilfreich eingesetzt werden können.

Ergebnisse der Studie findet man unter: www.antibiotika.faktencheck-gesundheit.de

Quelle: WAZ  vom 16.02.12